Geschwollene Knöchel am Nachmittag. Schuhe, die abends drücken, obwohl sie morgens noch locker saßen. Das Gefühl, dass Ihre Beine sich wie ein vollgesaugter Schwamm anfühlen.
Das ist kein Zufall und keine Frage des Alters. Es gibt eine Erklärung dafür, eine, die den meisten nie jemand gezeigt hat, obwohl sie so naheliegend ist.
Vielleicht haben Sie auch schon bemerkt, dass die Haut rund um die Knöchel sich leicht rötlich oder lila verfärbt.
Lassen Sie mich zeigen, was dahintersteckt und warum die üblichen Ratschläge daran meist nichts ändern.
Wie aus "Wasserbeinen" eine tickende Zeitbombe entsteht
Wenn die Haut rund um die Knöchel mit der Zeit anfängt, sich rot, lila oder dunkel zu verfärben, ist das oft kein einfacher Bluterguss mehr.
Es ist meist das letzte Alarmsignal Ihres Körpers, bevor es gefährlich wird.
Denn diese Verfärbungen bedeuten meist eines: Das Blut in Ihren Beinen steht still und fängt an zu gerinnen.
In diesem stehenden Blutstau können sich lautlos gefährliche Blutgerinnsel (Thrombosen) bilden.
Ein solches Gerinnsel ist wie eine tickende Zeitbombe in Ihren Gefäßen. Löst es sich, droht ein lebensgefährlicher Gefäßverschluss.
Diese „Lösungen" kennen Sie vielleicht:
Es ist, als würde ein Abfluss verstopft sein und Sie schöpfen jeden Abend nur das überlaufende Wasser ab, statt die Verstopfung zu beheben.
Das Blut aus den Füßen zurück zum Herzen zu transportieren, ist für den Körper Schwerstarbeit, denn es muss gegen die Schwerkraft nach oben gedrückt werden.
Dafür allein reichen die Venen einfach nicht aus.
Sie brauchen einen Antrieb: Ihre Waden- und Fußmuskulatur.
Bei jedem Schritt ziehen sich diese Muskeln zusammen und pressen das Blut wie eine zweite Pumpe nach oben.
Das ist die sogenannte Muskel-Waden-Pumpe.
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